Wissen, das bewegt: Beiträge zu Pferdegesundheit und -pflege

Hier findest du sorgfältige Inhalte zu zentralen Gesundheitsthemen. Von Fütterung bis Stoffwechselunterstützung beleuchten wir die wichtigsten Aspekte, damit du fundierte Entscheidungen für das Wohlbefinden deines Pferdes treffen kannst.

Pilz beim Pferd – Ursachen, Symptome & wichtiges Wissen

Hautpilz gehört zu den häufigsten Hauterkrankungen beim Pferd. Er ist ansteckend, hartnäckig und kann sich schnell ausbreiten – aber mit der richtigen Pflege und Hygiene gut in den Griff zu bekommen.

 

Ein Hautpilz ist hartnäckig und benötigt konsequente Pflege. Oft dauert es einige Zeit, bis eine sichtbare Besserung eintritt – und in vielen Fällen sind mehrere Maßnahmen gleichzeitig notwendig.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege der Behandlung:

  • äußere Behandlung (Waschlösungen, Antimykotika)

  • innere Behandlung (Impfung)

Äußere Behandlung – Waschen & Krusten lösen

Bei der äußeren Behandlung kommen antimykotische Waschlösungen oder Sprays zum Einsatz.

Wichtig dabei:

  • Zu Beginn sollte das gesamte Pferd gewaschen werden, nicht nur die betroffenen Stellen.

  • Waschungen müssen mehrfach wiederholt werden.

  • Im Winter ist das Waschen schwierig – Pferde sollten nicht mit kaltem Wasser geduscht werden.

  • Das Trocknen ist entscheidend, da Feuchtigkeit Pilze begünstigt.

  • Versteckte Stellen (Gurtlage, Ellenbogen, Innenschenkel) dürfen nicht übersehen werden.

Diese Methode ist wirksam, aber zeitintensiv.

Innere Behandlung – Impfung gegen Hautpilz

Eine Impfung kann:

  • prophylaktisch eingesetzt werden

  • oder bei bereits infizierten Pferden die Heilung unterstützen

Sie wird häufig genutzt, wenn:

  • der Befall großflächig ist

  • mehrere Pferde im Bestand betroffen sind

  • die äußere Behandlung allein nicht ausreicht

Hausmittel gegen Pilz beim Pferd – was hilft wirklich?

Viele Pferdebesitzer greifen zuerst zu Hausmitteln. Einige können unterstützend wirken, ersetzen aber keine gezielte Behandlung.

Kokosöl

  • antibakteriell

  • gegen Pilze nur bedingt wirksam

Apfelessig (verdünnt)

  • kann die Hautbarriere unterstützen

  • tötet Pilze nicht zuverlässig ab

Teebaumöl

  • wirkt antimykotisch

  • muss stark verdünnt werden, da es die Haut reizen kann

Ursachen – warum entsteht Pilz beim Pferd?

Häufige Auslöser:

  • geschwächtes Immunsystem

  • Stress

  • feuchte oder schlecht belüftete Stallbereiche

  • mangelnde Hygiene

  • falsche oder übermäßige Fellpflege

  • Vorerkrankungen (z. B. Parasiten)

  • Vitamin- oder Mineralstoffmangel

Pilz entsteht meist, wenn die Hautflora aus dem Gleichgewicht gerät.

Hilfreiche Vorbeugemaßnahmen

Mit konsequenter Hygiene lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

✔ 1. Kontakt zu infizierten Pferden vermeiden

Wenn Kontakt unvermeidbar ist: Hände desinfizieren, Kleidung waschen.

✔ 2. Tägliche Hautkontrolle

Früherkennung verhindert großflächige Ausbreitung.

✔ 3. Kein gemeinsames Equipment

  • Putzzeug

  • Decken

  • Halfter

  • Satteldecken → Jeder hat sein eigenes Set.

✔ 4. Zubehör regelmäßig waschen

Besonders Stalldecken, da Pilze Feuchtigkeit lieben.

✔ 5. Immunsystem stärken

  • ausgewogene Ernährung

  • ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Zink, Mineralstoffen

  • regelmäßiger Auslauf – auch im Winter

✔ 6. Stallhygiene

  • trockene Box

  • saubere Tröge & Tränken

  • regelmäßige Desinfektion bei Pilzbefall

✔ 7. Impfung als Prophylaxe

Kann vorbeugend eingesetzt werden, besonders in Beständen mit wiederkehrenden Fällen.

 

Cushing-Syndrom beim Pferd – wenn der Stoffwechsel außer Kontrolle gerät

Der Fellwechsel ist für jedes Pferd eine Herausforderung. Wenn ein Pferd jedoch auffällig lange, schwer oder unvollständig im Fellwechsel steckt, kann das ein Hinweis auf das Equine Cushing-Syndrom (ECS) sein – auch bekannt als PPID (Pituitary Pars Intermedia Dysfunction).

Was passiert bei Cushing im Pferdekörper?

Die Ursache liegt in einer tumorartigen Veränderung der Hypophyse (Hirnanhangdrüse), genauer in der Pars intermedia.

Dadurch:

  • wird zu viel ACTH produziert

  • steigt der Cortisolspiegel dauerhaft an

  • gerät der gesamte Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht

Normalerweise reguliert Dopamin die ACTH-Ausschüttung. Bei Cushing-Pferden sind die dopaminproduzierenden Nervenbahnen geschädigt – die Bremse fällt weg.

Wie häufig ist Cushing?

  • 20–30 % der Pferde über 15 Jahre sind betroffen

  • dank besserer Diagnostik steigt die Zahl der erkannten Fälle

  • auch jüngere Pferde können erkranken, wenn auch seltener

Typische Symptome von Cushing

Die Ausprägung ist individuell – aber einige Anzeichen sind besonders typisch:

⭐ 1. Hirsutismus (auffälliges Fell)

  • sehr langes, dichtes, teils gelocktes Fell

  • Fellwechsel bleibt aus oder dauert extrem lange

  • Pferde schwitzen schnell, auch bei Kälte

⭐ 2. Veränderungen im Zuckerstoffwechsel

  • erhöhte Gefahr für Hufrehe

  • Insulinresistenz möglich

⭐ 3. Fett- und Muskelveränderungen

  • Fettpolster über Augen, Kruppe, Mähnenkamm

  • Muskelabbau

  • typisches Pendelabdomen (Hängebauch + Senkrücken)

⭐ 4. Stoffwechsel- & Organbelastung

  • vermehrtes Trinken (Polydipsie)

  • häufiges Urinieren (Polyurie)

  • Leber & Nieren arbeiten auf Hochtouren

⭐ 5. Immunsystem & Verhalten

  • erhöhte Infektanfälligkeit

  • schlechtere Wundheilung

  • geringere Stresstoleranz

  • bei Zuchtstuten: Fruchtbarkeitsprobleme möglich

Diagnose: schnell, einfach und wichtig

Viele Symptome werden fälschlicherweise als „normale Alterserscheinung“ abgetan.

Dabei ist die Diagnose unkompliziert:

  • Blutuntersuchung durch den Tierarzt

  • Messung von ACTH, Cortisol, Insulin, Glukose, Leberwerten

  • Werte schwanken jahreszeitlich → Herbstwerte sind oft aussagekräftiger

  • Blutproben sollten immer zur gleichen Jahreszeit verglichen werden

Eine frühe Diagnose verbessert die Lebensqualität deutlich.

Fütterung & Management bei Cushing

Cushing ist nicht heilbar, aber gut managbar.
Die richtige Fütterung ist ein zentraler Baustein.

Grundfutter

  • Heu & Futterstroh ad libitum

  • hochwertig, hygienisch, zuckerarm

Energiequellen

  • nicht melassierte Rübenschnitzel

  • Leinsamen

  • hochwertige Öle

Vorsicht bei Zucker & Stärke

Besonders wichtig bei Insulinresistenz oder Hufrehe:

  • frisches Gras nur kontrolliert

  • Müslis & zuckerreiche Futtermittel vermeiden

Muskulatur erhalten

  • hochwertige Aminosäuren

  • proteinhaltige Ergänzungen

Mikronährstoffe

Cushing-Pferde benötigen oft mehr:

  • Antioxidantien

  • Mineralstoffe

  • Spurenelemente

  • sekundäre Pflanzenstoffe

Pflege & Belastung anpassen

  • regelmäßige Hufpflege

  • angepasste Bewegung

  • Fellpflege, besonders im Sommer

Ein gutes Leben trotz Cushing

Mit der richtigen Betreuung, angepasster Fütterung und einem guten Management können Cushing-Pferde lange, stabil und zufrieden leben.
Wenn Besitzer aufmerksam sind und auf die Bedürfnisse ihres Pferdes eingehen, kann trotz Diagnose ein aktives, glückliches Pferdeleben möglich bleiben.

 

MSM für das Pferd – das musst du wissen

MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine natürliche organische Schwefelverbindung und zählt zu den wichtigsten Bausteinen im Pferdekörper. Schwefel ist an unzähligen Prozessen beteiligt – von der Bildung stabiler Hufe bis zur Funktion des Immunsystems. Da Pferde reinen Schwefel schlecht verwerten können, wird MSM häufig als Ergänzungsfuttermittel eingesetzt.

Was ist MSM und woher kommt es?

MSM ist eine organische Schwefelverbindung, die in der Natur über einen faszinierenden Kreislauf entsteht:

  1. Phytoplankton produziert schwefelhaltige Verbindungen im Meer.

  2. Diese steigen in die Atmosphäre auf und werden dort zu MSM umgewandelt.

  3. Über den Regen gelangt MSM zurück in den Boden.

  4. Pflanzen, besonders frisches Weidegras, nehmen es auf.

Pferde nehmen MSM also natürlicherweise über Gras auf – allerdings nur, wenn die Weiden artenreich, gut gepflegt und nicht überdüngt sind. Monokulturen, Kunstdünger und Pestizide reduzieren den natürlichen Schwefelgehalt deutlich.

Auch Pferde, die:

  • im Winter kein frisches Gras bekommen

  • in Boxen oder Paddocks stehen

  • auf nährstoffarmen Weiden leben

… können schnell zu wenig Schwefel aufnehmen.

Warum ist Schwefel so wichtig für Pferde?

Schwefel ist Bestandteil von über 150 körpereigenen Bausteinen, darunter:

  • Enzyme

  • Hormone (z. B. Insulin)

  • Aminosäuren

  • Keratin (Hufe, Haare)

  • Bindegewebe

  • Sehnen & Bänder

  • Knorpel & Gelenke

Ohne ausreichend Schwefel können diese Strukturen nicht optimal funktionieren.

MSM für Gelenke & Bewegungsapparat

MSM wird häufig zur Unterstützung des Bewegungsapparates eingesetzt.

Es kann den Körper dabei unterstützen:

  • Knorpelstrukturen zu regenerieren

  • Sehnen & Bänder zu stärken

  • Bewegungen geschmeidiger zu machen

  • die Gelenkfunktion zu unterstützen

MSM in Kombination mit anderen Ergänzungen – verständlich erklärt

MSM wird besonders gern zusammen mit anderen bewährten Stoffen eingesetzt, weil sich die jeweiligen Eigenschaften gut ergänzen.

Glucosamin wird traditionell genutzt, um den Aufbau und die Reparatur von Knorpelstrukturen zu unterstützen. Es ist ein wichtiger Baustein für die Gelenkgesundheit und wird häufig gemeinsam mit MSM gefüttert.

Chondroitin trägt zur Elastizität und Widerstandskraft des Knorpels bei. Es unterstützt die Stoßdämpfung im Gelenk und wird oft als Ergänzung zu Glucosamin und MSM verwendet.

Hyaluronsäure spielt eine zentrale Rolle bei der Gelenkschmierung. Sie unterstützt die Geschmeidigkeit der Gelenke und kann die Beweglichkeit fördern.

Teufelskralle wird traditionell bei Belastungen des Bewegungsapparats eingesetzt. Sie kann unterstützend wirken, ist jedoch für turnieraktive Pferde relevant, da sie als dopingrelevant gilt.

Welche Kombination sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Bedarf des Pferdes ab und davon, welche Strukturen im Körper gerade Unterstützung benötigen.

Was bewirkt MSM im Pferdekörper?

MSM wird traditionell folgende Eigenschaften zugeschrieben:

1. Unterstützung von Sehnen, Bändern & Knorpel

Schwefel ist ein zentraler Baustein dieser Strukturen.

2. Unterstützung der Leberfunktion

Schwefel spielt eine Rolle bei körpereigenen Entgiftungsprozessen.

3. Unterstützung der Zellfunktion

MSM kann die Durchlässigkeit der Zellmembranen verbessern – dadurch können Nährstoffe leichter aufgenommen werden.

4. Unterstützung des Immunsystems

Schwefel ist an der Bildung von Antikörpern beteiligt.

5. Unterstützung des Energiestoffwechsels

MSM ist an der Umwandlung von Blutzucker in Energie beteiligt.

6. Unterstützung von Haut, Fell & Hufen

Keratin – der Hauptbestandteil von Haaren und Hufen – enthält Schwefel.

Der „Carrier-Effekt“

MSM wird nachgesagt, dass es die Aufnahme anderer Nährstoffe verbessern kann. Das bedeutet: Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe können vom Körper leichter genutzt werden.

 

 

 

Warum MSM besser verwertbar ist als reiner Schwefel

Pferde können elementaren Schwefel nur sehr schlecht nutzen – maximal etwa 10 % gelangen überhaupt in verwertbarer Form in den Organismus.

MSM hingegen ist:

  • organisch gebunden

  • mikromolekular

  • leicht löslich

  • dünndarmverdaulich

Dadurch kann der Körper den Schwefel aus MSM deutlich besser aufnehmen und für Stoffwechselprozesse, Bindegewebe, Haut, Fell und Hufe nutzen.

Wie lange dauert es, bis MSM beim Pferd wirkt?

MSM wird traditionell eine relativ schnelle Wirkung zugeschrieben.

Viele Pferdebesitzer berichten, dass sich nach etwa einer Woche erste positive Veränderungen zeigen können – etwa:

  • geschmeidigere Bewegungen

  • entspannterer Muskeltonus

  • glänzenderes Fell

  • bessere Hufqualität

Eine dauerhafte Gabe ist grundsätzlich möglich, wenn sie sinnvoll erscheint und gut vertragen wird.

Fütterungsvarianten von MSM beim Pferd

MSM gibt es in verschiedenen Formen:

  • Pulver

  • Pellets

  • Kapseln

  • Tabletten

Für Pferde ist Pulver oder Pellet meist am angenehmsten, weil es sich leicht unters Futter mischen lässt.

So kannst du MSM füttern:

  • unter das Kraftfutter mischen

  • in Heucobs, Mash oder Rübenschnitzel einrühren

  • in einem Stück Apfel oder Karotte verstecken

  • mit etwas Öl oder Wasser anfeuchten, damit nichts „verpufft“

Wichtig: Achte darauf, dass dein Pferd die volle Menge wirklich frisst – manche Pferde reagieren auf den leicht bitteren Geschmack empfindlich.

Qualität & Reinheit von MSM – worauf du achten solltest

Nicht jedes MSM ist gleich. Die Reinheit entscheidet maßgeblich über Verträglichkeit und Wirkung.

✔ 1. Herstellungsverfahren

  • Destillation → höchste Reinheit (empfohlen)

  • Kristallisation → kann mehr Verunreinigungen enthalten

✔ 2. Frei von Zusatzstoffen

Hochwertiges MSM enthält keine Füllstoffe, Bindemittel oder Konservierungsstoffe.

✔ 3. Analysenzertifikate

Seriöse Hersteller lassen ihr MSM in unabhängigen Laboren prüfen und stellen Reinheitszertifikate (COA) zur Verfügung.

Warum das wichtig ist: Verunreinigtes MSM kann weniger wirksam sein oder schlechter vertragen werden.

Wie lange sollte man MSM füttern?

Für eine optimale Unterstützung wird häufig eine Fütterungsdauer von 3–6 Monaten empfohlen. Viele Pferdebesitzer geben MSM auch langfristig, wenn es gut vertragen wird.

Mögliche Nebenwirkungen von MSM

MSM gilt als gut verträglich. Dennoch können – besonders zu Beginn – folgende Reaktionen auftreten:

  • Blähungen

  • weicher Kot oder Durchfall

Tipp: Menge reduzieren oder auf mehrere kleine Portionen verteilen.

Für trächtige Stuten wird MSM in der Regel nicht empfohlen.

Alternative Schwefelquellen

Wenn man kein MSM verwenden möchte, gibt es natürliche schwefelhaltige Pflanzen:

  • Knoblauch

  • Bärlauch

  • Zwiebeln

  • Meerrettich

  • Senfsamen

Wichtig: Diese Pflanzen können schneller zu Unverträglichkeiten führen. 

 

Wobei wird MSM traditionell eingesetzt?

MSM wird häufig unterstützend gefüttert bei:

  • Belastungen des Bewegungsapparats

  • Hautproblemen

  • Fellwechsel

  • brüchigen Hufen

  • Stressanfälligkeit

  • Verdauungsproblemen

  • allgemeiner Stoffwechselunterstützung

  • Atemwegsproblemen

  • erhöhter Infektanfälligkeit

 

MSM im Vergleich zu anderen Ergänzungen

MSM wird häufig mit anderen Ergänzungsfuttermitteln verglichen, die ebenfalls den Bewegungsapparat unterstützen sollen. Jedes dieser Mittel hat seinen eigenen Schwerpunkt.

MSM wird traditionell eingesetzt, um den Bewegungsapparat, die Haut und den Stoffwechsel zu unterstützen. Es kann außerdem die Aufnahme anderer Nährstoffe begünstigen.

Teufelskralle wird oft genutzt, wenn der Bewegungsapparat stärker belastet ist. Sie gilt als unterstützend bei Beschwerden, ist jedoch für turnieraktive Pferde relevant, da sie als dopingrelevant eingestuft wird.

Glucosamin spielt eine Rolle beim Aufbau und Erhalt von Knorpelstrukturen. Häufig wird es in Kombination mit MSM und Chondroitin gefüttert, um die Knorpelversorgung umfassender zu unterstützen.

Hyaluronsäure wird traditionell eingesetzt, um die Gelenkschmierung zu fördern und die Beweglichkeit der Gelenke zu unterstützen.

Welche Ergänzung sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Bedarf des Pferdes ab – und davon, welche Strukturen im Körper gerade Unterstützung benötigen.

 

Erfahrungen von Pferdebesitzern

Viele berichten von:

  • geschmeidigerer Bewegung

  • weniger Steifheit

  • schnellerer Regeneration

  • besserer Fell- und Hautqualität

  • positiven Effekten bei Atemwegen

Andere sehen kaum Veränderungen – wie bei jedem Ergänzungsfuttermittel reagiert jedes Pferd individuell.

Was Sarkoide wirklich sind – und warum sie so Angst machen

Sarkoide sind die häufigsten Hautveränderungen beim Pferd. Sie wachsen, sie verändern sich, sie können bluten, sie können sich ausbreiten. Und das macht Angst. Das verstehe ich so gut.

Viele Besitzer googeln ‚Sarkoid Pferd‘ und finden nur Schreckensbilder. Aber Sarkoide sind kein Todesurteil. Sie sind ein Zeichen. Ein Signal des Körpers. Und genau da setzen wir an.

 

🌱 Der wichtigste Punkt: Sarkoide niemals reizen

Ich sage es ganz klar: „ Bitte schneidet nicht. Bitte kratzt nicht. Bitte experimentiert nicht mit Salben aus dem Internet.“

Sarkoide reagieren extrem empfindlich auf Reizung. Und alles, was reizt, kann sie wachsen lassen.

 

💛 Warum das Immunsystem der Schlüssel ist

Was viele nicht wissen: Sarkoide sind kein Hautproblem – sie sind ein Immunsystem‑Thema.

Wenn das Immunsystem stabil ist, bleibt das Sarkoid ruhig. Wenn das Immunsystem schwächelt, wird es aktiv.

Deshalb arbeite ich bei Sarkoid‑Pferden immer zuerst an der Basis:

  • Darm stabilisieren

  • Omega‑3‑Fettsäuren

  • Mineralstoffausgleich

  • Leber entlasten

  • Stress reduzieren

  • energetische Balance herstellen

Das ist sanft. Das ist sicher. Und das unterstützt den Körper, selbst zu regulieren.

 

🌸 Die energetische Bedeutung von Sarkoiden

Pferde sind hochsensible Wesen. Sie tragen Emotionen, sie speichern Erlebnisse, sie reagieren auf Energie.

Sarkoide entstehen oft in Zeiten von Stress, Verlust, Herdenwechsel oder innerer Unruhe.

Und die Stelle, an der ein Sarkoid sitzt, sagt oft viel aus:

  • Gurtlage: Grenzen, Druck, Verantwortung

  • Bauchfalte: Sicherheit, Urvertrauen

  • Innenschenkel: Verletzlichkeit

  • Kopf: Reizüberflutung

  • Schulter: Lasten tragen

  • Kruppe: Vorwärtsgehen

Energetische Arbeit kann hier unglaublich viel lösen.

 

🐴 Ein Fall, der mich bis heute berührt

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Ein Pferd hatte mehrere blumenkohlartige Sarkoide. Monatelang. Frühere Behandlungen hatten alles verschlimmert.

Ich habe das Pferd immunologisch stabilisiert, den Darm beruhigt, die Leber entlastet, energetisch begleitet – und dann ist etwas passiert, das ich nie vergessen werde:

Die Sarkoide fielen innerhalb weniger Wochen ab. Seit drei Jahren ist das Pferd komplett frei davon.

Nicht, weil man etwas draufgeschmiert hat. Sondern weil der Körper endlich wieder in Balance war.

 

🌿 Wie ich Sarkoid‑Pferde begleite

Mein Ansatz ist immer:

  • ganzheitlich:

  • Entgiftung

  • Immunsystem stärken

  • Energiebehandlung, um das innere Gleichgewicht und Blockaden zu lösen

  • Eine Paste herzustellen, diese Sie täglich auftragen müssen

Ich arbeite mit dem Körper – nicht gegen ihn.“

Unsere Entwicklung

Aus kleinen Anfängen heraus sind wir mit konsequenter Hingabe und dem Anspruch an kontinuierliche Verbesserung gewachsen. Integrität und Zusammenarbeit sind dabei stets unsere Leitprinzipien geblieben. Wir leben für das, was wir tun – und möchten unsere Geschichte gerne mit dir teilen.