Häufig gestellte Fragen

Seit wann gibt es Low Level Lasertherapie – und wer hat sie erfunden?

Die Grundlage für alle Lasertherapien wurde 1960 gelegt, als der Physiker Theodore H. Maiman den ersten funktionierenden Laser entwickelte – einen Rubinlaser.

Wer gilt als „Erfinder“ der Low Level Lasertherapie (LLLT)?

Die eigentliche Low Level Lasertherapie (LLLT) – also Laserlicht niedriger Energie zur Biostimulation – wurde in den späten 1960er‑Jahren entwickelt.

Der ungarische Arzt und Forscher Dr. Endre Mester gilt als der Begründer der LLLT.

Er entdeckte zufällig, dass Laserlicht niedriger Energie:

  • die Wundheilung beschleunigt

  • das Haarwachstum anregt

Diese Beobachtungen legten den Grundstein für die moderne Photobiomodulation. (Die Quellen erwähnen Maiman als Laser-Erfinder und frühe medizinische Anwendungen, Mesters Rolle ist historisch etabliert, aber in den oben gefundenen Quellen nicht explizit genannt — daher hier als allgemein anerkannte historische Information gekennzeichnet.)

Wie funktioniert die Low Level Lasertherapie?

Die Low Level Lasertherapie (LLLT) arbeitet mit gebündeltem, kohärentem Licht niedriger Energie. Dieses Licht dringt in das Gewebe ein und regt dort biologische Prozesse an.

Es kommt zu:

  • verbesserter Zellatmung

  • gesteigerter ATP‑Produktion (Energiegewinnung der Zellen)

  • beschleunigter Regeneration

  • entzündungshemmenden Effekten

  • Schmerzlinderung durch Einfluss auf Nervenleitbahnen

Kann Lasertherapie mit anderen Methoden kombiniert werden?

Ja, sehr gut. Besonders sinnvoll ist die Kombination mit:

  • Bioresonanz

  • Phytotherapie

  • manuellen Techniken

  • Ernährungsanpassungen

  • klassischer Tiermedizin (z. B. postoperativ)

Laser unterstützt die Regeneration und verstärkt oft die Wirkung anderer Therapien.

Gibt es Tiere, die nicht gelasert werden dürfen?

In wenigen Fällen ist Vorsicht geboten, z. B.:

  • Tumorerkrankungen (nicht direkt auf Tumorgewebe)

  • Trächtigkeit (bestimmte Bereiche meiden)

  • frische Blutungen

  • Epilepsie (je nach Gerät und Frequenz)

Diese Punkte kläre ich immer im Vorgespräch.

Wie schnell sieht man eine Wirkung?

Viele Tiere zeigen sofortige Entspannung oder eine direkte Schmerzlinderung. Bei chronischen Erkrankungen baut sich die Wirkung über mehrere Sitzungen auf.

Was muss ich vor oder nach der Behandlung beachten?

Vorher:

  • keine besondere Vorbereitung nötig

Nachher:

  • das Tier sollte sich ausruhen können

  • viel Wasser anbieten

  • starke Belastung direkt nach der Sitzung vermeiden

Wie läuft eine Lasertherapie-Sitzung ab?

  • Befundaufnahme

  • Auswahl der passenden Wellenlänge und Einstellungen

  • Behandlung der betroffenen Bereiche

  • Beobachtung der Reaktion des Tieres

  • Empfehlung für weitere Schritte

Die Tiere bleiben dabei entspannt, viele dösen sogar ein.

Wie viel kostet eine Lasertherapie?

Erstbehandlung - Anamnese, körperliche Untersuchung & Therapieplan & eine Lasertherapie
Preis: 120,00 €

Einzeltherapie

Preis: 59,00 €

3 Behandlungen

Preis: 118,00 €

Erstbehandlung - Laserakupunktur & Anamnese
💰79,00 €

Wie tief wirkt der Laser?

Die Eindringtiefe hängt von der Wellenlänge ab.

  • Rotes Licht (ca. 600–700 nm) wirkt oberflächlicher, ideal für Haut, Wunden und Schleimhäute.

  • Infrarotes Licht (ca. 800–900 nm) dringt tiefer ein und erreicht Muskeln, Gelenke, Faszien und Nerven.

Je nach Gerät und Tierart können mehrere Zentimeter Gewebe erreicht werden.

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Das hängt vom Beschwerdebild ab:

  • Akut: oft 1–3 Behandlungen

  • Chronisch: mehrere Sitzungen über zwei Wochen

  • Postoperativ: je nach Heilungsverlauf

Ich bespreche den individuellen Therapieplan immer nach der Erstuntersuchung.

Für welche Beschwerden eignet sich die Lasertherapie?

Haut & Gewebe

  • Dermatosen, Ekzeme, Akne, Hot Spots

  • entzündliche Hautveränderungen

  • Wunden, gestörte Wundheilung

  • Operationsnachsorge

  • Hämatome, Nekrosen

Gefäße & Lymphsystem

  • Förderung der Durchblutung

  • Aktivierung des Lymphflusses

  • Reduktion von Ödemen

Entzündungen

  • Zahnzysten, Gingivitis, Zahnentzündungen

  • Ödeme

  • Rheumatische Prozesse

  • Arthritis

Knochen & Gelenke

  • Arthrosen

  • Chronische Lahmheiten

  • Ataxie

  • Diskopathien

  • Distorsionen

  • Hufrehe, Hufrollenerkrankung

  • Hüftgelenksdysplasie

  • Kissing Spines

  • Knie-, Hüft- oder Iliosakralprobleme

  • OCD des Ellenbogens

  • Prellungen

  • Rückenprobleme

  • Schulter- und Ellenbogenbeschwerden

  • Spat

  • Zerrungen

Muskulatur & Faszien

  • Muskelfaserrisse

  • Hartspann

  • Faszienverklebungen

Wirbelsäule

  • Spasmen

  • Verspannungen

  • Distorsionen

  • HWS-, BWS- und LWS-Syndrome

Nervensystem

  • Unterstützung der Nervenheilung bei Läsionen oder Rupturen

  • Paresen

  • Neuralgien und Nervenschmerzen

Schmerztherapie

  • Schmerzlinderung

  • Anhebung der Reizschwelle

  • Förderung der Endorphinausschüttung

Respirationstrakt

  • Chronische Bronchitis

  • Kehlkopfpfeifen

Postoperative Rekonvaleszenz

  • Beschleunigung der Heilungsprozesse

  • Reduktion von Schwellungen und Schmerzen

  • Verbesserung der Geweberegeneration

Anamnesebogen

Bezahlung

  • Barzahlung
  • Überweisung (Rechnung und Kontodaten werden via Email zugestellt)
  • PayPal 

Anfahrt

Ab 20 km - pro km 0,60 €

 Wie wirkt Lasertherapie?

Laserlicht ist kohärent, monochromatisch und gerichtet – dadurch kann es sehr gezielt biologische Prozesse beeinflussen.

Biologische Effekte

  • Zellstoffwechselsteigerung: Aktivierung der Mitochondrien → mehr ATP → schnellere Regeneration.

  • Durchblutungsförderung: Verbesserung der Mikrozirkulation.

  • Entzündungshemmung: Reduktion proinflammatorischer Mediatoren.

  • Schmerzlinderung: Beeinflussung von Nervenleitgeschwindigkeit und Endorphinfreisetzung.

  • Gewebereparatur: Stimulation von Fibroblasten, Kollagenbildung und Lymphaktivität.

Diese Effekte sind besonders wertvoll in der Tiertherapie, da Tiere sehr gut auf sanfte, nicht-invasive Reize reagieren.