
Häufig gestellte Fragen
Seit wann gibt es die Thermografie und wer hat sie entwickelt?
Die moderne Infrarot‑Thermografie wurde in den 1950er‑ und 1960er‑Jahren entwickelt, als erstmals hochsensible Infrarotkameras für medizinische und technische Zwecke verfügbar wurden. Die Grundlagen stammen aus der Physik und Wärmebildtechnik, nicht aus der Alternativmedizin.
Die ersten medizinischen Anwendungen wurden vor allem durch:
-
Dr. Ray Lawson (Kanada)
-
Dr. William H. Hobbins (USA)
vorangetrieben, die die Thermografie als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von Durchblutung, Entzündungen und funktionellen Veränderungen etablierten.
Seit den 1970er‑Jahren wird die Thermografie zunehmend auch in der Veterinärmedizin eingesetzt – besonders bei Pferden, da sie:
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berührungslos
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stressfrei
-
strahlungsfrei
-
und hochsensibel für Temperaturveränderungen
ist.
Heute gehört die Thermografie zu den anerkannten ergänzenden bildgebenden Verfahren, die Hinweise auf thermische Reaktionsmuster geben können – ähnlich wie Ultraschall oder Röntgen, aber vollkommen unschädlich und ohne Belastung.
Welche Technik wird verwendet?
Ich arbeite mit der FOTRIC 348A, einer Wärmebildkamera der Oberklasse mit echter 640×480 Pixel IR‑Auflösung, <0,03 °C Sensitivität, Laser‑Autofokus und professioneller Software.
Ich arbeite bewusst mit einer Kamera, die medizinisch verwertbare, reproduzierbare und hochauflösende Befunde liefert, die sowohl oberflächliche als auch tieferliegende Bereiche sichtbar macht – weit über das hinaus, was einfache oder niedrigauflösende Geräte leisten können.
Wie zuverlässig ist Thermografie beim Pferd?
Thermografie ist sehr zuverlässig, wenn sie mit einer Kamera durchgeführt wird, die medizinisch verwertbare Befunde liefert. Nur so werden feinste, gerade erst entstehende Entzündungsherde sichtbar – also die minimalsten temperaturbedingten Veränderungen, die bei einer beginnenden Entzündung auftreten.
Mit einem Geräte geringerer Auflösung oder Sensitivität bleiben diese frühen Reaktionsmuster oft vollständig unentdeckt.
Durch die frühzeitige Sichtbarkeit können sofort gezielte Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, bevor sich ein Problem verschlimmert oder strukturelle Schäden entstehen.
Sie zeigt thermische Veränderung, die Hinweise auf:
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Entzündungen
-
Überlastungen
-
Durchblutungsstörungen
-
funktionelle Probleme
-
Schonhaltungen
-
muskuläre Dysbalancen
-
Sattelprobleme
-
Hufveränderungen
geben können.
Wie funktioniert Thermografie?
Die Thermografie misst die Wärmestrahlung, die jedes Lebewesen über die Hautoberfläche abgibt. Eine hochauflösende Infrarotkamera wie die FOTRIC 348A wandelt diese Strahlung in ein Temperaturbild um.
Temperaturveränderungen entstehen durch:
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Durchblutungsunterschiede
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entzündliche Prozesse
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Gewebereizungen
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Überlastungen
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Schonhaltungen
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funktionelle Störungen
-
veränderte Bewegungsmuster
Die Kamera zeigt diese Veränderungen als Farbmuster – warme Bereiche erscheinen anders als kühlere. So lassen sich Auffälligkeiten erkennen, die oft schon sichtbar werden, bevor klinische Symptome auftreten.
Ist Thermografie schädlich?
Nein. Thermografie ist vollkommen unschädlich, denn sie arbeitet:
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berührungslos
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strahlungsfrei
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ohne Hitze
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ohne Kälte
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ohne Chemie
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ohne Sedierung
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ohne Stress
Das Tier wird lediglich an einem ruhigen Platz thermographiert, an einem Strick ruhig gehalten. Es gibt keine Nebenwirkungen und keine Belastung – deshalb eignet sich die Thermografie auch für:
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sensible Tiere
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ältere Tiere
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Pferde mit Verladeproblemen
-
Tiere, die keine Sedierung vertragen
-
Untersuchungen im Stall oder Zuhause
Wie läuft eine Thermografie ab?
1. Anamnese
Laden Sie den Anamnesebogen herunter und füllen Sie ihn bitte aus.
Wenn möglich, senden Sie ihn mir vorab per E‑Mail zu.
Angaben zu Vorerkrankungen, Medikation, Fütterung, Training und Haltung fließen in die Auswertung ein.
2. Vorbereitung
Damit die Thermografie zuverlässige und unverfälschte Ergebnisse liefert, ist eine korrekte Vorbereitung entscheidend.
Bitte beachten Sie folgende Punkte:
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Das Pferd sollte mindestens 1 1/2 Stunden vor der Untersuchung aus der Box geholt werden. Stroh wirkt wärmespeichernd – besonders an den Hufen – und kann die Messergebnisse verfälschen.
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Sie können Ihr Pferd etwa 30 Minuten vor der Untersuchung putzen, wenn sie wollen. Danach bitte nicht mehr berühren, da Reibung, Druck oder Massage die Oberflächentemperatur verändern.
-
Das Pferd muss trocken sein. Feuchtigkeit, Regen, Schweiß oder nasses Fell führen zu unbrauchbaren Aufnahmen.
-
Keine Kälte- oder Wärmequellen in der Umgebung:
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nicht in der Nähe von Fenstern mit direkter Sonneneinstrahlung
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nicht in der Nähe eines Solariums
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nicht in Zugluft oder kalten Bereichen
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keine Wärmelampen, Heizstrahler oder Ventilatoren
All diese Faktoren beeinflussen die Oberflächentemperatur und können die Befunde verfälschen.
-
-
Das Pferd sollte entspannt stehen können. Stress, Aufregung oder Bewegung erzeugen muskuläre Wärme, die das Ergebnis beeinflusst.
3. Untersuchung
Die Aufnahmen erfolgen berührungslos, stressfrei und ohne Sedierung.
Für eine vollständige thermografische Analyse werden alle relevanten Körperbereiche systematisch erfasst:
Wirbelsäule & Oberlinie
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Halswirbelsäule (HWS)
-
Atlas (C1)
-
Axis (C2)
-
Brustwirbelsäule (BWS)
-
Lendenwirbelsäule (LWS)
-
Kreuzbein / ISG‑Region (Iliosakralgelenk)
-
Schwanzwirbel / Schweifwirbelsäule
-
gesamte Rückenlinie
-
Schulterblattbereich
-
Sattellage
-
Lenden‑ und Kruppenregion
Seitenansichten (beidseitig)
-
Hals
-
Brust
-
Schulter
-
Knie (Vorderbeine)
-
Brustkorb
-
Flanken
-
Bauchlinie / Unterbauch
-
Hüfte
-
Kruppe
Kopfbereich
-
von vorne
-
seitlich (beidseitig)
-
Stirn / Nasenbein
-
Ohren
-
Kiefer‑ und Kaumuskelbereich
Aufnahmen von oben
-
Rückenlinie
-
Schulterbereich
-
Sattellage
-
Lenden‑/Kruppenbereich
-
Kruppe (Draufsicht)
Hinteransicht
-
Becken
-
ISG‑Region
-
Hinterhandmuskulatur
-
Kruppe
-
Schweifansatz
Extremitäten
Vorderbeine
-
vorne
-
seitlich
-
hinten
vollständige Darstellung von:
-
Fesselgelenk
-
Kniegelenk
-
Sehnen
-
Bändern
-
Fesselträger
-
Hufgelenk
Hinterbeine
-
vorne
-
seitlich
-
hinten
vollständige Darstellung von:
-
Sprunggelenk
-
Fesselgelenk
-
Sehnen
-
Bändern
-
Fesselträger
-
Hufgelenk
Hufe
-
von vorne
-
von der Seite
-
von hinten
-
Sohle / Strahl / Trachten (Aufnahme von unten)
Wirbelsäule & Oberlinie
-
Halswirbelsäule (HWS)
-
Atlas (C1)
-
Axis (C2)
-
Brustwirbelsäule (BWS)
-
Lendenwirbelsäule (LWS)
-
Kreuzbein / ISG‑Region (Iliosakralgelenk)
-
Schwanzwirbel / Schweifwirbelsäule
-
gesamte Rückenlinie
-
Schulterblattbereich
-
Sattellage
-
Lenden‑ und Kruppenregion
Seitenansichten (beidseitig)
-
Hals
-
Brust
-
Schulter
-
Knie (Vorderbeine)
-
Brustkorb
-
Flanken
-
Bauchlinie / Unterbauch
-
Hüfte
-
Kruppe
Kopfbereich
-
von vorne
-
seitlich (beidseitig)
-
Stirn / Nasenbein
-
Ohren
-
Kiefer‑ und Kaumuskelbereich
Aufnahmen von oben
-
Rückenlinie
-
Schulterbereich
-
Sattellage
-
Lenden‑/Kruppenbereich
-
Kruppe (Draufsicht)
Hinteransicht
-
Becken
-
ISG‑Region
-
Hinterhandmuskulatur
-
Kruppe
-
Schweifansatz
Muskulatur & Faszien
(gesamter Körper
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oberflächliche Muskulatur
-
tieferliegende Muskulatur (thermisch sichtbar)
-
Faszienzüge entlang von Rücken, Rippen, Schulter, Kruppe und Extremitäten
-
myofasziale Spannungsmuster
-
kompensatorische Muskelreaktionen
Extremitäten
Vorderbeine
-
vorne
-
seitlich
-
hinten
vollständige Darstellung von:
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Fesselgelenk
-
Kniegelenk
-
Sehnen
-
Bändern
-
Fesselträger
-
Hufgelenk
Hinterbeine
-
vorne
-
seitlich
-
hinten
vollständige Darstellung von:
-
Sprunggelenk
-
Fesselgelenk
-
Sehnen
-
Bändern
-
Fesselträger
-
Hufgelenk
Hufe
- Hufwand
-
Hufkapsel
-
Kronrand
-
Trachten
-
Strahl
-
Sohle
-
Zehenbereich
-
Ballen
-
Hufgelenk
-
Durchblutung
4. Auswertung
Die Kamera verfügt über eine professionelle Analysesoftware, die Bildqualität ist hervorragend und Sie erhalten entweder noch am gleichen Tag, spätestens am nächsten Tag nach Bearbeitung:
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eine ausführliche Dokumentation
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auffallende Bilder auf USB‑Stick
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auf Wunsch direkte Übermittlung an den Tierarzt
Wenn Sie keine schriftlichen Bericht wünschen, erfolgt die Rückmeldung mündlich.
Kann die Thermografie auch Zahnprobleme sichtbar machen?
Ja. Zahnprobleme zeigen sich häufig in asymmetrischen Wärmefeldern im Kopf‑, Kiefer‑ und Kaumuskelbereich.
Gerade bei beginnenden Entzündungen oder einseitigen Belastungen der Kaumuskulatur können thermische Veränderungen sichtbar werden, die auf:
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Haken
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scharfe Kanten
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Wellengebiss
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entzündete Zahnfächer
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Kiefergelenksproblem
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Druckschmerz
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muskuläre Kompensation
hinweisen.
Typische Hinweise aus dem Alltag sind:
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knollenartige Heureste im Trog oder auf dem Boden
-
Futter fällt aus dem Maul
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einseitiges Kauen
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Kopfschlagen beim Reiten
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Verwerfen im Genick
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Trense wird verweigert
-
Pferd hebt den Kopf beim Auftrensen
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Pferd legt die Zunge über das Gebiss, um die Hebelwirkung zu blockieren (kann aber auch auf ein dekompentsatives Verhalten gegenüber der Trense hindeuten)
-
Unruhe im Maul
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ständiges Kauen ohne Kontakt
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Rittigkeitsprobleme, die „nicht erklärbar“ wirken
Die Thermografie zeigt hier funktionelle Reaktionen, keine Zähne selbst. Aber sie macht sichtbar, wo eine Belastung, Entzündung oder muskuläre Reaktion entsteht – und liefert damit wertvolle Hinweise für eine weiterführende Zahnkontrolle.
Wann ist Thermografie sinnvoll?
Bei Beschwerden wie:
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Lahmheiten
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Sehnen‑ und Bänderproblemen
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Gelenkreaktionen
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Muskelverspannungen
-
Hufproblemen
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ISG‑Problemen (Iliosakralgelenk)
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Blockaden oder funktionellen Einschränkungen im Wirbelsäulenbereich
-
muskulären Reaktionen auf Wirbel‑ oder Gelenkfehlstellungen
-
Rückenbeschwerden
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Sattelpassform‑Problemen
- Zahnproblemen (z. B. knollenartige Heureste, Futter fällt aus dem Maul, einseitiges Kauen)
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unklaren Symptomen
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Leistungsabfall
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Verhaltensänderungen
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Rittigkeitsproblemen
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Schonhaltungen
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Asymmetrien
Für Training & Prävention
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Überlastungen erkennen, bevor sie klinisch werden
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Trainingsanpassung
-
Belastungsanalyse
Für Sattelkontrolle
-
bei unerklärlichen Rückenproblemen
-
bei maßgefertigten Sätteln
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bei älteren Sätteln
-
beim Kauf eines gebrauchten Sattels
Auch bei maßgefertigten Sätteln habe ich bereits häufig erlebt, dass sie nicht zu 100 % passen. Die Thermografie zeigt selbst kleinste Druckspitzen, Wärmefelder und Unregelmäßigkeiten, die mit bloßem Auge oder durch Abtasten nicht erkennbar sind.
Die Bilder können dem Sattler vorgelegt werden, sodass er gezielt und präzise korrigieren kann. Ein maßgefertigter Sattel ist eine teure Investition, aber er schützt nicht automatisch vor Ungereimtheiten oder Passformfehlern.
Deshalb ist eine thermografische Kontrolle immer ratsam – denn Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste. Eine frühzeitige Überprüfung ist besser als Nachsicht, denn unpassende Sättel führen zu Rückenproblemen, Schonhaltungen, Rittigkeitsproblemen und langfristigen Schäden.
Für Rehabilitation
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Verlaufskontrolle
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Vermeidung zu früher Belastung
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Unterstützung des Heilungsverlaufs
Wenn eine stressfreie Untersuchung gewünscht ist
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Verladeprobleme
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Transportstress
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ältere oder sensible Tiere
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Verzicht auf Sedierung
Kann man ISG‑Probleme thermografisch erkennen?
Ja – funktionell, nicht anatomisch.
Das ISG selbst sieht man nicht, aber:
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asymmetrische Wärmefelder
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muskuläre Schutzspannung
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Schonhaltungen
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einseitige Überlastung der Kruppenmuskulatur
-
kompensatorische Muster entlang der Wirbelsäule
werden thermografisch sehr gut sichtbar.
Das ist ein extrem wertvoller Hinweis für:
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Osteopathen
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Physiotherapeuten
-
Tierärzte
-
Sattler
Denn das ISG ist eine der häufigsten Ursachen für Rittigkeitsprobleme.
Was ist mit „Wirbelausrenkungen“ oder Verschiebungen?
Hier ist wichtig:
👉 Wirbel „springen“ beim Pferd nicht aus der Position wie beim Menschen. 👉 Aber es gibt Blockaden, Fehlstellungen, muskuläre Schutzreaktionen und Bewegungseinschränkungen, die thermografisch sichtbar werden.
Thermografie zeigt:
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lokale Überwärmung bei akuter Reizung
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Kältefelder bei chronischer Unterversorgung
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muskuläre Dysbalancen entlang der Wirbelsäule
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Schonhaltungen
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kompensatorische Muster (z. B. einseitige Verspannung)
Das ist genau das, was Osteopathen und Therapeuten brauchen, um gezielt zu arbeiten.
Was zeigt Thermografie, was andere Verfahren nicht zeigen?
Thermografie zeigt funktionelle Veränderungen, die andere bildgebende Verfahren oft nicht erfassen, zum Beispiel:
✔ kompensatorische Bewegungsmuster
(z. B. wenn ein Pferd ein Bein entlastet und dadurch andere Strukturen überlastet)
✔ muskuläre Dysbalancen
(z. B. einseitige Verspannungen, die im Röntgen nicht sichtbar sind)
✔ beginnende Entzündungsreaktionen
(bevor sie klinisch auffallen)
✔ Durchblutungsveränderungen
(z. B. bei Hufproblemen, Sehnenreizungen, Gelenkreaktionen)
✔ Sattelprobleme
(Druckspitzen, Kälte‑ oder Wärmefelder unter dem Sattel)
✔ funktionelle Störungen
(z. B. Blockaden, Fehlbelastungen, Schonhaltungen)
✔ Belastungsmuster im Training
(z. B. Überlastungen, die noch nicht lahmheitsrelevant sind)
Röntgen zeigt Knochen.
Ultraschall zeigt Gewebe.
Thermografie zeigt Reaktionen des gesamten Bewegungsapparates – und das in Echtzeit.
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Bitte senden Sie mir den Anamnesebogen unter der Email Adresse: tierheilbehandlung-pferd@gmx.de zu.
Bezahlung möglich über
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- Überweisung (Rechnung und meine Kontodaten erhalten Sie via Email)
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Was kostet eine Thermographie?
| Leistung | Beschreibung | Preis ohne Bericht | Preis mit Bericht |
|---|---|---|---|
| Thermografie – ein Bereich (z.B. Huf, Gelenk, Rücken, Sehne) | Untersuchung eines einzelnen Bereichs wie Rücken, Hufe oder Gelenke. Ideal für gezielte Fragestellungen oder schnelle Kontrollen. | 60 € | 90 € |
| Sattelthermografie allein | Analyse von Sattel und Rücken vor und nach der Belastung. Zeigt Druckpunkte, Asymmetrien und Passformprobleme. | 90 € | 120 € |
| Komplett‑Thermografie – gesamter Körper | Ganzkörper‑Thermografie aller relevanten Regionen und Perspektiven. Ideal bei unklaren Lahmheiten oder komplexen Problemen. | 140 € | 180 € |
| Komplett‑Thermografie inkl. Sattelthermografie | Ganzkörper‑Analyse plus Sattelthermografie vor/nach Belastung. Das umfassendste Paket mit vollständiger Dokumentation. | 220 € | 280 € |
🐴
Thermografie – Prophylaxe für den gesamten Bewegungsapparat
Gerade in der Prophylaxe bietet sie einen entscheidenden.
Vorteil: Sie erkennt funktionelle Veränderungen, bevor sie sich zu sichtbaren Problemen entwickeln.
Dadurch können Belastungen frühzeitig angepasst und Verletzungen oft vollständig verhindert werden.
Frühwarnsystem für den Bewegungsapparat
Durch die hohe thermische Empfindlichkeit lassen sich kleinste Temperaturabweichungen erkennen, die auf beginnende Entzündungen, Überlastungen oder Fehlbelastungen hinweisen. Besonders im Bereich von Sehnen, Gelenken, Rücken und Hufen zeigt die Thermografie Auffälligkeiten, die dem Auge verborgen bleiben.
Frühwarnsystem für Hufbeschläge
Thermografie eignet sich hervorragend zur Kontrolle von Hufbeschlägen, weil sie Belastungen, Druckpunkte und beginnende Veränderungen sichtbar macht, die man von außen oft nicht erkennt. Besonders bei Bockhuf, Fehlstellungen, ungleichen Trachten oder orthopädischen Beschlägen zeigt die Wärmeverteilung sehr früh, ob der Huf korrekt belastet wird oder ob einzelne Bereiche überlastet sind. Überhitzte Zonen weisen auf Druck oder Reizung hin, kühle Bereiche auf eingeschränkte Durchblutung, und asymmetrische Muster zeigen, ob der Beschlag schief wirkt oder die gewünschte Entlastung nicht erreicht. So lässt sich schnell beurteilen, ob ein Beschlag korrekt sitzt, ob ein orthopädischer Eingriff die gewünschte Wirkung hat oder ob sich Folgeschäden wie Huflederhautreizungen, Sehnenüberlastungen oder kompensatorische Verspannungen anbahnen. Die Thermografie ist dabei berührungslos, stressfrei und liefert sofort auswertbare Bilder, die Hufschmied und Therapeut bei der Beurteilung und Feinabstimmung des Beschlags optimal unterstützen.
Sattel- und Rückenprophylaxe
Ein falsch sitzender Sattel führt häufig zu Verspannungen, Druckstellen und langfristigen Rückenproblemen.
Die Thermografie zeigt schon frühzeitig, ob der Sattel gleichmäßig aufliegt, ob es zu punktuellen Druckspitzen kommt oder ob das Pferd einseitig belastet.
So können Sattler, Trainer, Reiter rechtzeitig reagieren.
Belastungsmanagement im Training
Regelmäßige thermografische Kontrollen helfen dabei, Trainingspläne optimal anzupassen. Überlastungen werden früh erkannt, bevor sie zu Lahmheiten oder längeren Ausfallzeiten führen. Besonders Sportpferde profitieren von dieser präventiven Kontrolle.
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Standort
Schevenhütterstr 37
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Mobil: +49 152 564 783 94